2. Semester Prüfungen

Der letzte Tag des alten Semesters, Versagen und Versagensangst und noch eine Prüfung

Was soll ich schreiben? Ihr wisst, ich habe einen Kamika(t)ze – Flug hingelegt und versucht, 6 Module in ein Semester zu pressen. Mir war klar, dass nicht alle gelingen würden. Aber dann kam gestern Schuldrecht BT. Aussage der Uni vorneweg: Ausgelegt auf 2 Stunden. Jeweils 30 Minuten extra vorne und hinten, um möglichen Internetschwierigkeiten bei Up- und Download zu begegnen.

Was habe ich nicht alles gebüffelt und gelernt für BT. Ein externes Seminar, Brox/Walker, Schwabe, alle Vorlesungen von Herrn Dr. Bergmann und Kollegen. Und drei oder vier der flachen Mentoriate auf Moodle, die ich schnell nicht tiefgängig fand und mir stattdessen ein anderes Fernuni-Mentoriat gegönnt habe. (Von denen es dieses Semester nur eins gab. Ich glaube Nürnberg, legt mich aber nicht drauf fest. Irgendwann ist es ja immer nur: Link klicken und zuhören).

Und was kam dran? Ein umfassender Fall – der so wohl fast 1 zu 1 im Moodle-Mentoriat besprochen worden war. Eine liebe Freundin schickte mir zwei Stunden nach Beginn fröhlich eine WhatsApp-Nachricht, sie sei fertig.  Die Nachricht habe ich erst um 14.50 Uhr gesehen. Da habe ich nämlich panisch und lange nicht fertig abgegeben.

Der Clou: Sie war erleichtert. Hatte sie doch lediglich abschreiben müssen, weil der Fall so in ebendem Mentoriat besprochen wurde. Kann man finden, wie man mag, dass einige mehr lernen und andere den Fall vorgesetzt bekommen (Der Moodle – Kurs hatte den Umfang von 8 x 1,5 Stunden. Weit weniger, als ich in das Fach gesteckt habe). Aber mal ernsthaft, liebe Fernuni: Wenn schon das Abschreiben des Falles zwei Stunden in Anspruch nimmt, wie kommt ihr darauf, das eigenständige Lösen wäre in weniger als drei machbar?

Ich gehe jetzt also fest davon aus, dass ich BT versemmelt habe. Für nächstes Semester bin ich schlauer. Moodle Mentoriat, Definitionen. Alles ausdrucken fertig. (Denn über Instagram kam die Nachricht, dass sei jedes Jahr so gewesen. Hups, haben wir ganz vergessen zu erwähnen). Übel auch: Der Anteil an abschreibenden und gut benoteten Studenten drückt dann den Notenschnitt derer, die sich am eigenständigen Lösen versucht haben noch mehr. Yippieh.

Nun ist es, wie es ist. Heute um 13 Uhr schreibe ich Arbeitsvertragsrecht. Und DAS ist nun wirklich das Modul, in dem ich mit Durchfallen rechne. Bleibt also die Hoffnung auf 4 von 6 Modulen, die ich bestanden habe. Nicht schlecht, aber doch irgendwie frustrierend.

Liebe Grüße an die Handvoll Leute, die gestern ebenso frustriert waren wie ich. Nächstes Semester wird besser. 🙂 Drückt mir die Daumen für gleich.

Und dann ist das Semester endlich vorbei, aus dem Zweiti wird ein Dritti. Und der Dritti braucht eine Verschnaufpause. Ein Wochenende voller Netflix, bestelltem Essen und Jogginghosenfaulheit. Euch allen viel Erfolg bei dem, was noch anstehen mag. Und entspannt euch, wenn ihr endlich dürft.

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