2. Semester Erfahrung Prüfungen

Die Erleichterung danach

Ihr Lieben, wo auch immer ihr gerade steckt – noch mitten in der letzten Hausarbeit oder im Urlaub: Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg.

Klar, nach dem Semester ist vor dem Semester (nichts macht einem das so deutlich wie der Stapel Hefte „internes Rechnungswesen“, den die Uni mir tatsächlich genau einen Tag nach der letzten Klausur hat zustellen lassen), aber das war jetzt mal ein unifreies Wochenende. Ein ganzes Wochenende? Na ja, gestern beim Fensterputzen habe ich schon einmal in Verwaltungsrecht reingehört. Und in der Badewanne einen JuS – Artikel gelesen (Ihr wisst schon: Schuldrechtsreform in Sachen neuer Verbraucherrichtlinie, vor allem Software und Smart-Home-Artikel.) Normalerweise kaufe ich mir das DTV-BGB zum neuen Semester, diesmal warte ich bis Anfang kommenden Jahres, wenn die umgesetzten Normen abgedruckt sind.

Was habe ich also gemacht in der Zeit dieses so großzügig bemessenen Wochenendes? Gestern erstmal wild geputzt (Fenster geputzt, Gardinen gewaschen. Alles, was ich so vor mir hergeschoben habe). Und heute morgen bis halb zehn geschlafen. Das Beste ist jedoch die unfassbare Erleichterung.

Wenn ein Prüfungsangstmensch wie ich zwei Wochen mit Zittern, Puls in maßlosen Höhen und Angst, Angst, Angst verbracht hat, dann sind die Tage nach den Prüfungen dafür beinahe der Himmel auf Erden. Es kehrt endlich wieder Entspannung ein.

Habe ich bestanden? Schuldrecht BT eher nicht. Ich war so dermaßen sicher, dass ich Arbeitsrecht in den Sand setze und BT dafür mit fliegenden Fahnen bestehe. Das Gegenteil war der Fall. (Also gefühlt. Ob die Noten das auch sagen, das steht dann auf dem Blatt des Korrektors). Aber da wir die Fernuni kennen, ist es bis zur Erkenntnis, wie viel und was ich wiederholen muss noch 2- 3 Monate hin. Also ist jetzt das neue Semester geplant.

Und so sieht es nach einiger Überlegung aus:

Internes Rechnungswesen

Investition und Finanzierung (ja, zwei WiWi-Module. Dann habe ich es hinter mir. Egal wie. Externes lief ja gut, 78 Punkte. Ich kann I und F also im schlimmsten Fall gut ausgleichen). Dann ist der Bachelor drin.

Und dann noch Verwaltungsrecht AT und Rhetorik. Rhetorik dieses Semester, da schon angekündigt ist, dass es nochmal online stattfindet. Und DAS ist mir nun wirklich lieber, als nach Hagen fahren zu müssen. Spart Zeit, spart Geld, spart Nerven.

Zur Info für alle, die es nicht mitbekommen haben übrigens: Die Uni hat angekündigt, dass der Plan, dass jeder nur noch ein Mentoriat pro Modul besuchen kann über den Haufen geworfen hat. Yippieh.

Das heißt für WiWi den sympathischen Herrn Schumacher und für Verwaltungsrecht den wunderbaren Herrn Dr. Uhlmann.

Ich bin jetzt stolzer Dritti. Die Zeit vergeht so schnell, dass es kaum zu glauben ist.

Euch einen schönen restlichen Sonntag (und vergesst nicht, fürs Studierendenparlament zu wählen 😉 )

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: