3. Semester Erfahrung

Die Woche vor dem Sturm

Ja, die letzte Woche war anstrengend. Irgendwie hätte ich mir doch zwei-drei freie Tage gewünscht. Stattdessen habe ich meine Nase in internes Rechnungswesen und vor allem Verwaltungsrecht gesteckt. Zudem hat mein Hemmer-Rep angefangen. Zivilrecht war fein. Strafrecht fiel aus (ja, erster Tag ausgefallen. -.-) und im Klausurenkurs habe ich nicht viel verstanden. Die Repetitoren könnten unterschiedlicher nicht sein. Zivilrecht top. Ruhig, redet etwas schnell aber sympathisch. Strafrecht und Teil ÖR ein wirklich sympathischer Mensch, der leider dazu neigt, völlig überdreht zu sprechen. Als auditiver Mensch (und Ex-Sängerin) für mich akustisch leider sehr anstrengend. Aber vielleicht reine Gewöhnungssache. Plus so oder so: Hilfreiche Links für weiterführende Lektüre und Hinweise auf gute Definitionen. Mehr kann ich noch nicht berichten, werde ich aber sicher verdichtet. Es ist im Rep halt wie an der Uni: Die ersten Veranstaltungen dienen dem Überblick und der Vorstellung.

Ein Tag ist mir an die Migräne verlorengegangen. Frust pur. Wenn der halbe Tag schon futsch ist, dann wenigstens für ein bisschen Spaß und Ausruhen. Aber gut, auch das ist nicht zu ändern.

Aber kommende Woche ist tatsächlich eigentlicher Uni-Start.

Nachdem ich letzte Woche den Rest der Studienbriefe erhalten habe, starten in der kommenden Woche die Mentoriate. Gerade in WiWi werde ich sie mitnehmen müssen, sonst verstehe ich nichts. Die Studienbriefe, vor allem in internem Rechnungswesen sind ein Desaster. Schlechter Druck, so dass man die Formeln kaum entziffern kann. Unverständlich ohne BWL – Vorkenntnisse. Der WiWi-Lehrstuhl verweigert immer noch, den ReWis andere Hefte zur Verfügung zu stellen um den Inhalt und die Notwendigkeiten auch ohne Vorkenntnisse zu vermitteln. Als Ausgleich habe ich auf Ebay ein paar Bücher erstanden. (Für Dummies… ja, WiWi liegt mir wirklich nicht).

Bedauerlicherweise (glücklicherweise selbstverständlich für alle die, die tapfer genug sind, neben dem Beruf zu studieren) sind die Mentoriate am Abend. Da bin ich nicht mehr sonderlich aufnahmefähig. Für diese Tage (Montag bis Mittwoch) gilt dann für mich, dass ich bis 21 Uhr vor dem Laptop hocke und lerne. Für mich ein eher unglücklicher Zeitplan. Ich starte morgens um 8, habe gerne spätestens um 20 Uhr meine Ruhe. Aber es ist nur dieses Semester. Die Mentoriatsdichte in den höheren Modulen wird wohl eh dünner und einige Module sollen gar nicht begleitet werden. Vermutlich werde ich darüber auch fluchen.

Für die kommende Woche gilt: Die ersten Mentoriate bis 21 Uhr (internes Rechnungswesen, ab November auch Verwaltungsrecht), das Rep und mein regulärer Lernplan. Ich hadere schon mit dem Zeitmanagement. Wer gute Tipps hat, immer her damit. Für heute jedenfalls ist Feierabend.

Euch allen einen schönen Sonntag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: